Vorgehensweise bei Bergschäden, Vermessungen, Schieflagen | Ingenieur- und Vermessungsbüro Altegoer GmbH Bochum

Vorgehensweise - Bergschadenregulierung

Sie wenden sich mit Ihren Fragen / Vermutungen des Bergschadens / Schieflage laut § 120 BBergG (Bergschadensvermutung) an uns. Wir gehen auf Ihre individuellen Probleme und Wünsche ein. Nach Prüfung der örtlichen Lage und Abbauten machen wir einen Vor-Ort-Termin mit Ihnen aus. Da wir in sämtlichen Abbaugebieten tätig sind, haben Sie die Möglichkeit innerhalb kürzester Zeit einen Termin bei uns zu bekommen.

Vor Ort prüft der Messtrupp die Schieflage und, falls vorhanden, die Altunterlagen und in welche Richtung die Schieflage besteht. Nach Grubenbildeinsichtnahme oder Prüfung der schon vorhandenen Einsichtnahme, kann genau festgestellt werden, welche Abbauten für den Schaden offensichtlich verantwortlich sind.

Im Büro wird Ihr "vermessungstechnisches Gutachten" erstellt und zu Ihnen, zu Ihrem Rechtsbeistand oder zu Ihrem Vertreter weitergeleitet. Unter anderem haben Sie noch bei uns die Möglichkeit, die Schäden und Risse von unserem Bau-Sachverständigen aufnehmen zu lassen. Wir lassen für Sie ein "bautechnisches Gutachten" erstellen, in dem alle aufgenommen Schäden dokumentiert und erläutert sind - dieses komplette "PAKET" unterstreicht die Vermutung des Bergschadens und lässt dem Verursacher keinen Spielraum mehr für irgendwelche Ausflüchte.

Durch die Ausbildung unserer Sachverständigen im Studienbereich Berg- und Ingenieurvermessung, sowie Bauwesen, und durch unsere Jahrzehnte lange Arbeitstätigkeit im Bereich "Bergschäden" haben wir uns umfangreiches Wissen angeeignet, wovon Sie profitieren können. Kaum ein anderes Büro kann Ihnen ein so breites Spektrum bieten.

 

Die Frage der Kosten im Bergschadensfall

Bei einem offensichtlichen Bergschaden haben Sie die Möglichkeit, Ihre aufgewendeten Kosten beim Verursacher einzuholen. Die entstehenden Kosten sind im Bergschadensfall erstattungspflichtig, vergleichbar mit der Schadensregulierung bei Autounfällen. "Zu den als Bergschäden zu beurteilenden Aufwendungen gehören ferner die Kosten, die durch Beauftragung eines Sachverständigen oder eines Rechtsbeistandes zwecks Ermittlung und Behebung des Schadens oder Durchsetzung des Schadensersatzanspruches erwachsen sind!" (Kommentar von Boldt und Weller zum BBergG § 117, II. Umfang der Ersatzpflicht und Kosten von Sachverständigen und Rechtsbeistand)